Artikel aus Aktuelles
Lasst Euch nicht emotional in die derzeit ständig in den Medien genannten und korrigierten Zahlen hineinziehen. Erst wenn sie weg sind, sind sie weg. Alles andere ist Gelaber.
Wer sich das unwürdige Theater erneut antun möchte, kann Politikern zuschauen, wie sie wieder heulen und mit den Zähnen knirschen: „Rheinland-Pfalz müsse ein starker Standort auch für die amerikanischen Streitkräfte bleiben. Dies sei notwendig aus Gründen der Sicherheit, Infrastruktur und der Regionalpolitik.“
Da uns die US-Basen in vielerlei Hinsicht gefährden statt schützen, und da Deutsche die US-Infrastruktur bezahlen, aber nicht nutzen dürfen, kann es dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) nur um die Regionalpolitik gehen. Das ist nachvollziehbar. Politiker fürchten beim drohenden Abzug ihrer allerbesten Freunde, dass offensichtlich wird, wie sehr sie sich ans US-Militär geklammert haben, ohne sich um Gesundheit und Lebensqualität ihrer Bürger zu kümmern und ohne an die Zeit danach zu denken. Ob wir doch noch erleben, dass sie sich an die US-Kampfjets in Spangdahlem ketten, um den Abzug hinauszuzögern?
Wer den Artikel genau liest, wird weiter erhellt: „«Wir sind gerne Gastgeber für amerikanische Streitkräfte, ihre Familien und die Zivilbeschäftigten», betonte Schweitzer.“ Hat er sich verplappert? Dass die meisten Zivilangestellten US-Amerikaner sind, wurde jahrzehntelang versucht, unter den Teppich zu kehren, um das Narrativ vom Wirtschaftsfaktor der US-Basen aufrechtzuerhalten.
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