Aktuelles
Es gibt auch unsere kostenfreien Überfluglisten als Beschwerdehilfe.
4 Stunden und 0 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:15:50 und 17:21:58 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 104.100 l JP-8, ca. 287.316 kg CO₂, ca. 833 kg NOₓ – entspricht ca. 1.735.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 17:30 Uhr]
Aus Heusweiler: Hiermit beschweren wir uns über das tägliche Gedröhne über Heusweiler. Es ist fast nicht mehr auszuhalten. Es kann doch nicht sein, dass Nörvenich und Büchel uns jetzt auch tagtäglich terrorisieren dürfen. Und unsere Politiker winken alles auf unsere Kosten durch. Ferien gibt es nur für die anderen.
Wer glaubt, dass die gestrige Aktion schon unerträglich und das Maximum war, den erinnern wir daran, dass die noch viel lauteren F35 sehnlichst in Büchel erwartet werden.
Thematisch passend beschweren könnt Ihr Euch per E-Mail über
5 Stunden und 10 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:06:16 und 16:17:58 Uhr, ca. 67.500 l JP-8, ca. 186.300 kg CO₂, ca. 540 kg NOₓ – entspricht ca. 1.125.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:30 Uhr]
Aus Eisenberg: Nicht nur in Grünstadt donnern diese *** über die Dächer, auch in Eisenberg. Der Presseoffizier ist telefonisch natürlich nicht erreichbar.
Aus Großkarlbach: Ich frage mich, ob sich der Pilot/die Pilotin der STRIKE1, die während der o.g. Zeit (14:35 bis 15:10 Uhr, d. Red.) über unserem Gebiet dröhnte, der Gefahr, die sie uns und der Natur aussetzte, bewusst war. In gerade einmal 335 m über dem Erdboden ist es in einem Notfall wohl kaum noch möglich, die Maschine in eine unbewohnte Region zu lenken und dadurch viele Tote und Verletzte zu vermeiden. Das entspricht nicht der Verantwortung, die die Luftwaffe gegenüber Mensch und Natur hat. Uns wird erzählt, dass für Sie – also für die Luftwaffe – „immer der Schutz der Bevölkerung im Vordergrund steht“, was auch in Friedenszeiten gelten sollte. Doch wir wurden heute Nachmittag wieder einmal vom Gegenteil überzeugt. Das war ein 35-minütiger Angriff auf unsere Gesundheit!
Aus Wattenheim: Was soll das heute? Ich musste leider nach ein paar Tagen meinen Urlaub im ruhigen und erholsamen Dänemark wegen Herzproblemen abbrechen. Wir sind um 15 Uhr zurückgekommen, und seitdem werden wir verlärmt, vor allem von nur zwei Flugzeugen, die immer und immer wieder hier kreisen. Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, mein Herzschlag kann sich dadurch nicht erholen, ganz im Gegenteil, es wird nur noch verstärkt. Es ist zum Heulen, wir müssen anscheinend hier wegziehen, da sowas eine Unverschämtheit an der Bevölkerung ist! Lassen Sie diesen Mist hier in dem bewohnten Gebieten. Es gibt genug Platz auf der Welt! Ausreden können Sie auch sein lassen.
Aus Carlsberg: Ich bitte Sie, mir die tägliche Überflugliste zukommen zu lassen. Wir können diesen Fluglärm nicht mehr ertragen, das macht Mensch und Tier krank. Wir wohnen direkt am Wald, die armen Tiere rennen kreuz und quer im Wald umher, unser Familienhund kollabiert fast vor lauter Panik und ich kann nicht mehr rausgehen, weil ich sofort Niesattacken bekomme, wenn diese Geschosse über uns hinweg fegen.
Der Fliegerhorst Büchel hat einen neuen Kommodore bekommen: Samuel Mbassa. Wir haben ihm die Situation geschildert und hoffen, dass er unsere Argumente nachvollzieht.
Was ist los in Büchel? Wir sehen durchaus, dass sie einige tiefe Flüge woanders durchführen. Reißen gerade ein paar Hitzköpfe mit dem Arsch ab, was ihre Kameraden aufgebaut haben?
Die Realität ist durchgeknallter als alles, was man sich ausdenken kann: Unter dem Vorwand, dass die Bundesluftwaffe ihr 70-jähriges Jubiläum feiert und Frankreich einen Nationalfeiertag hat, heizten gestern Bücheler Tornados im Tiefflug über das Nordsaarland und Saarlouis.
Kann man nicht feiern, ohne den bereits übermäßig gequälten Saarländern mit zusätzlichen Kampfjetlärm auf die Nerven zu gehen? Was soll man vom Saarlouiser Oberbürgermeister Marc Speicher (CDU) halten, der sich für die Randale auch noch bedankt?
Es bleiben zwei Fragen offen:
Einer der beiden Bücheler (NITRO1) schaltet kurz nach der Ankunft den Mode-S-Transponder zur Verschleierung seiner Flugbewegungen aus und drangsaliert die Menschen um Grünstadt mit Flügen, die uns als Tiefflüge beschrieben wurden.
Den Bücheler Presseoffizier erreicht man unter 02678 940 11162.
2 Stunden und 45 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:56:28 und 16:52:00 Uhr, ca. 44.200 l JP-8, ca. 121.992 kg CO₂, ca. 354 kg NOₓ – entspricht ca. 736.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 17:00 Uhr]
Tun sich Nörvenicher und Bücheler zusammen, um die alten Tiefflug-Zeiten des Kalten Kriegs wieder aufleben zu lassen? Flüge unterhalb des Übungsluftraums, die hier nichts zu suchen haben, sind mittlerweile die Regel. Es vergeht kein Tag, an dem sich nicht Bürger bei uns über Tieffluglärm beschweren. Zwei Bücheler Kameraden testen heute Nachmittag die Leidensfähigkeit (oder Dummheit?) der Saarländer mit ausgedehnter Kreisfliegerei weit unterhalb 1000 m.
Den Bücheler Presseoffizier erreicht man unter 02678 940 11162.
Die Nörvenicher fallen gegen 10:00 Uhr bei uns ein und heizen im Tiefflug über unsere Häuser. Wie oft müssen wir ihnen noch erklären, dass die hiesige Region schon durch den Übungsluftraum TRA LAUTER übermäßig belastet ist, und dass sie Flüge unterhalb 3000 m bitte woanders durchführen möchten? Vielleicht brauchen Sie auch Eure Meinung dazu. Der Presseoffizier wartet auf Eure Anrufe unter 02426 100 2106.
2 Stunden und 47 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:29:45 und 16:14:01 Uhr, ca. 50.900 l JP-8, ca. 140.484 kg CO₂, ca. 407 kg NOₓ – entspricht ca. 848.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:45 Uhr]
Kampfjet-Fanboys sind begeistert, normale Menschen genervt und empört. Der Blaulichtreport Saarland berichtet über die aufgezwungene Nörvenicher Air Show bei Marpingen.
Thematisch passend beschweren könnt Ihr Euch per E-Mail über
2 Stunden und 11 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:45:09 und 12:05:01 Uhr, ca. 62.900 l JP-8, ca. 173.604 kg CO₂, ca. 503 kg NOₓ – entspricht ca. 1.048.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 13:15 Uhr]
Die Menschen, die unter dem Übungsluftraum TRA LAUTER leben, sind bereits durch diesen extrem belastet. Flüge unterhalb des Übungsluftraums, d.h. unter 3000 m, können fast überall in Deutschland durchgeführt werden. Eine gerechte Verteilung des Kampfjetlärms und damit die Verlagerung tiefer Flüge in Regionen ohne Übungsluftraum ist daher geboten.
Die FLIZ (0800 8620730) in Köln ist nicht der richtige Ansprechpartner dafür, sondern der Kommodore des Bücheler Geschwaders bzw. dessen Presseoffizier (02678 940 11162), der diese Forderung an den Kommodore weitergeben kann.
2 Stunden und 40 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:58:46 und 12:44:00 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 82.600 l JP-8, ca. 227.976 kg CO₂, ca. 661 kg NOₓ – entspricht ca. 1.376.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 14:15 Uhr]
Die Verlärmung unserer Mittagsruhe durch das Bücheler Geschwader wird mit Tiefflügen unterhalb des Übungsluftraums auf die Spitze getrieben.
Lasst Euch nicht zu Beleidigungen oder Drohungen hinreißen. Den Gegner bis aufs Blut zu reizen und sich dann über mangelnde Sachlichkeit zu beschweren, ist ja nichts Neues.
3 Stunden und 15 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:20:35 und 12:37:19 Uhr, 2 Luftbetankungen, ca. 68.500 l JP-8, ca. 189.060 kg CO₂, ca. 548 kg NOₓ – entspricht ca. 1.141.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 14:15 Uhr]
Aus Heusweiler: Nicht nur dass wir den ganzen Morgen zugelärmt wurden, nein, um kurz nach 12 Uhr werden wir auch mit Tiefflug über Heusweiler beglückt. Es ist eine Unverschämtheit, was uns zugemutet wird, dazu noch zwei Luftbetankungen.
Lärm ist nicht überall ein Kavaliersdelikt, siehe Sachsen. Obwohl zum Kleinrechnen und Abwiegeln tieffrequenten Lärms oft die dB(A)-Bewertung missbraucht wird, mit deren Rückendeckung Handgas-Paviane bis heute legal ihre Mitmenschen drangsalieren, konnten sich die Menschen in Oberwiera gegen den krank machenden Lärm eines Windrades durchsetzen.
Aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes sind wir für wenig Geld an viele Informationen zur Erweiterung der TRA LAUTER gelangt – darunter Zusagen, an die sich keiner hält.
Da die Bundesregierung solche Informationen besser schützen will, mochte sie durch zusätzliche Einschränkungen, Hürden und finanzielle Risiken für den Anfragenden das Auskunftsrecht für die Bürger aushöhlen. Ob ausgerechnet die SPD-Fraktion die richtige Stelle für Bürgerrechte ist, mag jeder selber entscheiden. WeAct hat eine Petition gestartet, die man unterzeichnen kann.
Provokationen durch eine verlärmte Mittagsruhe sind kein Alleinstellungsmerkmal der US Air Force und anderer ausländischer Kampfjetpiloten mehr. Seit einigen Tagen dringen die Bundeswehrgeschwader aus Nörvenich und Büchel immer mehr in die Zeit zwischen 12:00 und 14:00 Uhr ein – heute bis 12:37 Uhr. Wird der Frosch im Kochtopf langsam erhitzt, oder reiht sich diese Provokation bei den anderen Provokationen der Bundesregierung ein?
Soll die Bevölkerung durch massive Provokationen zur Gewalt getrieben werden, damit man einen Vorwand für Ausgangssperren und weitere Einschränkungen hat – einschließlich dem Aussetzen von Wahlen? Geht den Demokratiefeinden nicht auf den Leim. Bleibt entschlossen, friedlich und gewaltfrei.
Die in Geilenkirchen stationierten alten AWACS-Flugzeuge sollen durch neue, modernere ersetzt werden. Für die dort lebenden Menschen könnte dies eine Verbesserung ihrer Lebensqualität bedeuten. Die alten, extrem lauten AWACS sind im gesamten Umkreis verhasst – auch jenseits der Grenze. Die neuen Maschinen auf Basis von Bombardier Global 6000 dürften deutlich leiser sein.
3 Stunden und 5 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:11:45 und 16:01:34 Uhr, ca. 57.400 l JP-8, ca. 158.424 kg CO₂, ca. 459 kg NOₓ – entspricht ca. 956.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:15 Uhr]
Angst und Schrecken durch Nörvenicher Tiefflug
Aus Haßloch.: Heute ca. 16 Uhr ist ein Kampfjet so richtig tief über Haßloch gedonnert. Es war so laut, dass ich vom Rad abgestiegen bin und mir die Ohren zuhalten musste. Dabei fielen mir zwei Kinder auf, die auf einer Eingangstreppe saßen und vor Schreck geschrien haben.
Anm. d. Red: Würde ein Zivilist diesen gefährlichen Unsinn veranstalten, müsste er mit Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr rechnen. Bei staatlich angewiesenem Terror entfallen solche Ermittlungen.
Uns liegt ein offizielles Dokument vor, dass die Verbände, die die geschlossene TRA EIFEL nutzten, nicht die 2003 vergrößerte TRA LAUTER nutzen werden. Trotzdem entsorgt das Nörvenicher Geschwader gewohnheitsmäßig seinen Lärm bei uns. Darf man den darin verwickelten Staatsapparat als Lügenbande bezeichnen, oder steht ein entsprechendes Urteil noch aus?
Thematisch passend beschweren könnt Ihr Euch per E-Mail über
2 Stunden und 23 Minuten Kampfjetflüge zwischen 10:18:35 und 15:04:00 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 56.400 l JP-8, ca. 155.664 kg CO₂, ca. 451 kg NOₓ – entspricht ca. 940.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 15:15 Uhr]
Aus Niederkirchen.: Ich stehe neben unserem laufenden Wäschetrockner, und der Kampfjet-Lärm übertönt alles! Das geht jetzt schon fast 45 Minuten.
Aus Flomborn: Ich habe das Haus verkauft und bin weggezogen 💖
Anm. d. Red.: Wir wünschen ein besseres und ruhigeres Leben in der neuen Heimat.
1 Stunde und 51 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:46:17 und 11:57:17 Uhr, 1 Überschallknall, ca. 31.400 l JP-8, ca. 86.664 kg CO₂, ca. 251 kg NOₓ – entspricht ca. 523.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 12:15 Uhr]
Aus Haßloch: Bin mit Enkelkindern im Wald, sie hatten vor Angst geschrien. Kurz vorher ist auch noch eine schwere Maschine über uns hinweg gerumst – Hercules glaube ich. Kein erholsamer Tag im Wald, sondern Stress.
Aus Hassloch und der Region Kaiserslautern wird uns ein Überschallknall gegen 10:15 Uhr gemeldet. Um diese Zeit ist das Nörvenicher Geschwader über unseren Köpfen unterwegs.
War es ein bedauerliches Versehen, oder sollten wir erfahren, was militärische Gehirnwäsche aus ursprünglich gutartigen und mitfühlenden Menschen machen kann?
3 Stunden und 47 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:12:51 und 15:48:55 Uhr, ca. 67.500 l JP-8, ca. 186.300 kg CO₂, ca. 540 kg NOₓ – entspricht ca. 1.125.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:15 Uhr]
Peter Degenhardt, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landstuhl, ist einer der wenigen Politiker, die beim Kriegslärm des US-Militärs nicht selektiv taub sind: „Man darf die Belastungen nicht vergessen“.
Die anderen Politiker sind ein großes Problem für unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität. Würden sie nicht zulassen, dass die US Air Force ihren Kampfjetlärm bei uns konzentriert, ginge es uns besser.
2 Stunden und 12 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:07:55 und 15:00:01 Uhr, ca. 34.000 l JP-8, ca. 93.840 kg CO₂, ca. 272 kg NOₓ – entspricht ca. 566.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 15:15 Uhr]
3 Stunden und 2 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:54:19 und 15:44:15 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 82.000 l JP-8, ca. 226.320 kg CO₂, ca. 656 kg NOₓ – entspricht ca. 1.366.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:15 Uhr]
Die Kriegstreiberei, das letzte Mittel schlechter Regierungen, wird zwar nicht zum großen Krieg gegen Russland führen, doch blieb die Wirkung auf das Militär und damit auf unsere Lebensqualität nicht ganz aus. Im Vergleich zum Vorjahr war der diesjährige Juni deutlich schlimmer.
Er hätte noch schlimmer werden können oder sollen. Aber das bröckelnde System tut sich trotz verzweifelt anmutender Übergriffigkeiten immer schwerer, an ausreichend Geld zu gelangen, das zudem wegen der herbeigeführten Inflation immer weniger wert ist. Wie die Moral der Truppe derzeit ist, die mit Zwang in die experimentelle Spritze getrieben wurde, können wir nicht beurteilen. Wenn man bereit ist, Leben und Gesundheit für die Verteidigung der Heimat zu riskieren, heißt das noch lange nicht, dass man es auch für Macht- und Geldspielchen von Berufspolitikern ist.
Die Schweizer haben sich nicht lange von den üblichen Abwiegeleien einlullen lassen. In allen drei Gemeinden, in denen die F35 stationiert werden soll, regt sich Widerstand.
Thematisch passend beschweren könnt Ihr Euch per E-Mail über
3 Stunden und 23 Minuten Kampfjetflüge zwischen 10:19:55 und 16:28:47 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 85.800 l JP-8, ca. 236.808 kg CO₂, ca. 686 kg NOₓ – entspricht ca. 1.430.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 17:00 Uhr]
Es ist nichts Neues, dass ausländische Kampfjetpiloten nichts von hiesigen Gepflogenheiten halten. Ebenfalls nicht neu ist, dass deutsche Behörden diese Kulturbereicherung durch großzügige Betriebszeiten des hiesigen Übungsluftraums ermöglichen und willkommen heißen.
Nach der nächtlichen Abkühlung halten Zivilisten am Boden die Fenster geöffnet, um die Hitze aus dem Haus zu lassen. Diese Gelegenheit nutzen sowohl das US-Geschwader aus Spangdahlem als auch das Bundeswehr-Geschwader aus Büchel, um die Aufmerksamkeit zu erhalten, die ihnen gefühlt zusteht.
1 Stunde und 29 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:24:55 und 11:11:13 Uhr, ca. 35.000 l JP-8, ca. 96.600 kg CO₂, ca. 280 kg NOₓ – entspricht ca. 583.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 14:30 Uhr]
2 Stunden und 52 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:29:10 und 14:32:16 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 77.400 l JP-8, ca. 213.624 kg CO₂, ca. 619 kg NOₓ – entspricht ca. 1.290.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 14:45 Uhr]
Der Pilot einer Cirrus SR22 mit Kennzeichen D-ENLG hat mit seiner Extremlärmschleuder für Aufmerksamkeit gesorgt. Ob der Auspuff kaputt ist oder ein besonders lauter Propeller verwendet wird, entzieht sich unserer Kenntnis. Wer heute Morgen seinen Schlaf brauchte und wegen der Hitze mit gekipptem Fenster schlief, schlief nach dem Überflug nicht mehr. Obwohl die Maschine teilweise über 2000 m hoch war, war ihr sägender Lärm abartig.
Wer sich belästigt fühlte, kann sich sich an den Flugplatz Saarlouis-Düren wenden.
3 Stunden und 7 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:56:55 und 15:31:22 Uhr, 2 Luftbetankungen, ca. 80.000 l JP-8, ca. 220.800 kg CO₂, ca. 640 kg NOₓ – entspricht ca. 1.333.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:15 Uhr]
Heute Nachmittag reisen drei Eurofighter aus Neuburg zu uns, statt den Tanker aus Wunstorf nach Bayern zu bestellen – was deutlich billiger wäre bei ca. 85.000 € pro Eurofighter-Flugstunde. Warum also üben sie ihre Luftbetankung nicht im schönen Bayernland statt in der meistbelasteten Region Deutschlands? Ihr könnt sie fragen.
Vodafone hat heute DNS-Probleme und lehnt die Zustellung der Überfluglisten ab. Wir können daran nichts ändern. Betroffen sind Nutzer mit Mailadressen der Domains nexgo.de und arcor.de.
3 Stunden und 22 Minuten Kampfjetflüge zwischen 10:04:51 und 16:58:06 Uhr, ca. 54.300 l JP-8, ca. 149.868 kg CO₂, ca. 434 kg NOₓ – entspricht ca. 905.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 17:15 Uhr]
Auch heute randalieren die Piloten der US Air Base Spangdahlem während unserer Mittagsruhe. Dazu werden sie seit Jahrzehnten von deutschen Behörden ermutigt. Wäre der hiesige Übungsluftraum TRA LAUTER zwischen 12:00 und 14:00 Uhr nicht buchbar, würde ein starker Anreiz für die Mittagsverlärmung entfallen. Man müsste nur eine Regierung haben, die für den Souverän regiert, statt sich selbst für den Souverän zu halten.
Nachtrag: Sie randalieren nicht in der Mittagsruhe statt am Nachmittag, sondern zusätzlich. Ab kurz nach 16:00 Uhr gibt es für uns einen Nachschlag Kriegsgetöse.
Kann das Bücheler Geschwader den Ball flachhalten, um den bereits durch die Hitze belasteten Menschen nicht noch den Lärm ihrer Kreisfliegerei zuzumuten? Nicht ganz. Sie können schlimmer, aber komplett Ruhe geben wollen sie nicht – nicht einmal unterhalb des Übungsluftraums. Schließlich hat man die „Bedrohungslage“ erfunden, um solchen Irrsinn zu rechtfertigen.
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