Aktuelles
Es gibt auch unsere kostenfreien Überfluglisten als Beschwerdehilfe.
2 Stunden und 0 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:21:00 und 11:59:48 Uhr, 1 Luftbetankung, 1 Überschallknall, ca. 52.000 l JP-8, ca. 143.520 kg CO₂, ca. 416 kg NOₓ – entspricht ca. 866.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 12:30 Uhr]
Die am 14.10.2026 in Ramstein angekommenen italienischen Militärhubschrauber haben sich mittlerweile in Spangdahlem eingenistet und knattern täglich über uns herum. Wegen der Bedrohungslage. Das ist nicht das erste Mal. Auch der mit der ungültigen Mode-S-Kennung ist wieder dabei.
Bei uns ist seit über 30 Jahren Bedrohungslage. Woanders in Deutschland brauchte man keine Bedrohungslage, weil man den Lärm bei uns konzentriert und andere in Ruhe gelassen hat. Das ändert man gerade. Nicht, indem man weniger Lärm zu uns stopft, sondern indem man zusätzlichen Lärm erzeugt und dafür weitere Dumme braucht, die ihn hinnehmen. Bezahlen müssen ihn eh alle.
Aus Dunzweiler wird uns ein Überschallknall um 11:02 Uhr gemeldet. Zu dieser Zeit war die US Air Force über uns unterwegs.
Warum setzen wir keinen Link zu FlightAware auf unserer Webseite? Weil bei FlightAware Täterschutz vor Opferschutz geht und deren Daten für ausgewählte Lärmverursacher anonymisiert werden. Sehr einfach sieht man das, wenn man die Daten von FlightAware und einem anderen Datenlieferanten übereinanderlegt. Die A400 der Bundeswehr, die ab Zweibrücken wie gestern endlose Runden über uns fliegt, taucht dann mit dem korrekten Mode-S-Code 3F447A und dem von FlightAware anonymisierten Code ~CB38C0 auf.
Laut einem der anderen Datenlieferanten kommen Wünsche zur Anonymisierung u. a. von der Bundeswehr, und man erfüllt sie – oder auch nicht.
Die Überschrift ist nicht ganz richtig. Nicht der ganze Landtag ist
gegen die für Deutschland ruinöse Unterstützung dieses Kriegs, der uns mangels
NATO-Mitgliedschaft der Ukraine nichts angeht.
Die Brandsatz- Brandmauer-Parteien
CDU, SPD, Grüne und Linke
sind ganz wild darauf, den Stellvertreterkrieg des Wertewestens mit
anderer Leute Geld und Leben am Brennen zu halten.
Auf die Bundespolitik hat diese Entscheidung keinen Einfluss, solange nicht die Mehrheit der Länder ähnlich entscheidet. Sollte sie nur dazu dienen, die Kriegstreiber ins Rampenlicht zu stellen?
2 Stunden und 33 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:12:59 und 15:38:19 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 46.100 l JP-8, ca. 127.236 kg CO₂, ca. 369 kg NOₓ – entspricht ca. 768.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:15 Uhr]
Die Übung findet dieses Mal in Italien statt, aber demonstriert wird hier vor Ort.
Das Muster setzt sich fort – nur dass der Rottenführer bei der Anreise schon kurz nach dem Start den Mode-S-Transponder ausschaltet. Wären sie doch nur darauf bedacht, so unhörbar zu sein, wie ihre Identität zu verschleiern.
Bei der Abreise tat es nach bereits erfolgter Identifizierung offensichtlich nicht so weh, den Mode-S-Transponder frühzeitig wieder einzuschalten. Warum schalten sie ihn überhaupt aus? Braucht der militiärische Feind ein „Zivilistenradar“, um ihre hochgeheimen Übungen zu verfolgen? Vor welchem Feind schützen sie sich also? Vor ihrem Geldgeber am Boden?
4 Stunden und 44 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:12:56 und 16:26:44 Uhr, 2 Luftbetankungen, ca. 83.400 l JP-8, ca. 230.184 kg CO₂, ca. 667 kg NOₓ – entspricht ca. 1.390.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:45 Uhr]
Die Nörvenicher sollen hier eigentlich überhaupt nicht herumlärmen. Heute Nachmittag, nach einer zweistündigen Luftbetankung der US Air Force, schließen sie nahtlos an den US-Lärm an und überpüfen unsere Belastbarkeit mit lautstarker Kleinkreisfliegerei. Da sie zu mehreren ihr Unwesen treiben, gibt es viele kleine Kreise und viel Lärm.
Aus der Region Kaiserslautern werden uns zusätzlich tiefe und extrem laute Flüge gemeldet. Die Nörvenicher zeigen wieder einmal gesteigerte Rücksichtslosigkeit gegenüber den Menschen am Boden.
Gestern Abend sind mindestens zwei italienische Militärhubschrauber in Ramstein gelandet. Vermutlich werden sie unser Leben in den nächsten Tagen bereichern, insbesondere in der Umgebung der POLYGONE-Stationen.
Dieses Mal eine Hawker Hunter vor der kalifornischen Küste.
2 Stunden und 47 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:25:35 und 16:21:12 Uhr, ca. 51.400 l JP-8, ca. 141.864 kg CO₂, ca. 411 kg NOₓ – entspricht ca. 856.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:45 Uhr]
Die gute Nachricht für die Neuruppiner nach den Tiefflügen: Die Quälgeister werden wegen Arbeiten an der Landebahn in Laage für drei Wochen nach Polen verlegt. Wieso man bei einem Verlegungsflug noch in über 100 km Entfernung vom Fliegerhorst so tief fliegt, dürfte eine typische Zivilistenfrage sein. „Weil man’s kann und wir jetzt wieder Kalten Krieg spielen wie in den 80ern“ wäre eine denkbare Antwort.
Wie man hört, hätten die polnischen Politiker sehr gerne eine US Air Base. Möge ihr Wunsch in Erfüllung gehen und Polen uns die Spangdahlemer Kampfjets abnehmen.
0 Stunden und 10 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:22:15 und 09:32:20 Uhr, ca. 2.200 l JP-8, ca. 6.072 kg CO₂, ca. 18 kg NOₓ – entspricht ca. 36.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 18:00 Uhr]
Dieses Mal findet diese Übung ab 13.10.2026 in Aviano (Italien) statt. Während dieser Zeit sind drei Tornados weniger in Büchel. Heute Morgen sind sie abgereist. Nicht jeder ist mit der Idee von Provokation und Abschreckung durch Atomwaffen einverstanden.
Die erste F35 für die Bundesluftwaffe ist da – zumindest für geeignete Werte von „da“, nämlich auf der Ebbing Air National Guard Base in Arkansas.
Über die Absturzursache ist bisher nichts bekannt.
Nach der Schweiz erlebt auch Finnland – oder vielmehr die waffenbegeisterte finnische Politik – dass die gelieferten F35 weniger können als versprochen. In der Schweiz sind sie dafür lauter, als Politik und Militär den Bürgern versprochen hatten. In Finnland sicher auch, nur dürfte es in diesem großen, teils sehr dünn besiedelten Land weniger Betroffene geben, die sich wehren.
Wieder sehen wir das bekannte Muster:
0 Stunden und 18 Minuten Kampfjetflüge zwischen 10:27:59 und 12:15:13 Uhr, ca. 3.500 l JP-8, ca. 9.660 kg CO₂, ca. 28 kg NOₓ – entspricht ca. 58.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 12:30 Uhr]
Robert Koch war Bakteriologe und einer der erfolgreichsten Arzneimittelforscher des 19. Jahrhunderts. Eines seiner berühmten Zitate ist:
Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest.
Robert Koch, 1843–1910
4 Stunden und 11 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:29:19 und 20:13:12 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 82.100 l JP-8, ca. 226.596 kg CO₂, ca. 657 kg NOₓ – entspricht ca. 1.368.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 20:45 Uhr]
5 Stunden und 51 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:23:14 und 20:34:01 Uhr, 2 Luftbetankungen, ca. 106.600 l JP-8, ca. 294.216 kg CO₂, ca. 853 kg NOₓ – entspricht ca. 1.776.667 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:00 Uhr]
Der Kampfjet geht so lange zum Tanker, bis er bricht. Wenn es in unserer dicht besiedelten Heimat passiert, will kein Politiker schuld sein, der ihnen diesen gefährlichen Unsinn kritiklos gestattet. Genauer: Keiner will es ihnen gestattet haben, wenn ein Unglück passiert ist. Dass die von uns üppig alimentierten Politiker bei allen Warnungen auf Tauchstation gegangen sind, soll dann keine Rolle spielen.
Seit 15.04.2021 haben wir in Kopie 2753 Beschwerden über Luftbetankungen bekommen – Behörden und Politiker also mindestens ebenso viele. Heute z. B. eine von einem Leser aus Dackenheim an Johannes Steiniger, MdB, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz:
Warum immer wieder über unseren Köpfen und nicht über Nord- oder Ostsee? Wir tolerieren die Gefährdung unserer Wasserschutzgebiete und Trinkwasserreservoirs durch Luftbetankungen und die Schädigung unserer Gesundheit nicht länger. Wir werden nicht ruhen, bis diese Luftbetankungen beendet und verboten werden! Es muß unbedingt ein Verbot her, bevor ein großes Unglück geschieht! Wann wird diese asoziale Vorgehensweise endlich beendet?
Sehr geehrter Herr Steiniger, ist das nicht eine gute Aufgabe für einen Pfälzer, der sagt: „Ich will unsere Heimat im Bundestag weiter mit ganzer Kraft vertreten“?
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
4 Stunden und 6 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:07:42 und 19:39:59 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 59.600 l JP-8, ca. 164.496 kg CO₂, ca. 477 kg NOₓ – entspricht ca. 993.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 20:00 Uhr]
Auf der Suche nach Dummen für noch mehr Kampfjetlärm?
Breitenbach liegt keine 10 km von St. Wendel und Ottweiler entfernt. Die Bundeswehr zeigt verdächtiges Interesse und will dort einen militärischen Schutzbereich haben, also vor den Bürgern geschützt werden. Sowohl Windräder als auch ein Solarfeld sollen den Gemeinden untersagt werden, damit man die Menschen mit Tiefflügen drangsalieren kann. Die POLYGONE-Anlage ist ein Magnet für Kampfjets und Hubschrauber der halben NATO und sorgt geschätzt für die Hälfte des militärischen Fluglärms bei uns.
Eins muss Bürgern und Lokalpolitikern klar sein: Wenn Tatsachen geschaffen sind, wird es sehr schwierig, die alten Verhältnisse wiederherzustellen. Deshalb weigert sich die Bundeswehr, vorab Aussagen zu den Folgen zu machen, z. B. zu Flughöhen und der Anzahl der Flüge. Das könnte die Bürger beunruhigen. Niemand in Europa will die POLYGONE und den mit ihr verbundenen abartigen Lärm. Versucht man, hier Dumme zu finden, die man Jahrzehnte lang an Kampfjetlärm gewöhnt hat? Es würde uns nicht wundern, wenn Bundes- und Landespolitiker abwiegeln und Geschichten von einer Bedrohungslage erzählen, bis der Sack zu ist.
Die POLYGONE muss weg, statt ausgebaut und noch stärker genutzt zu werden. Wir haben genug gelitten in den letzten Jahrzehnten. Das Militär erzählt immer wieder, man könne daran nichts ändern, weil es sich um eine trinationale Anlage handelt. Das hat die Franzosen nicht davon abgehalten, die POLYGONE-Stationen auf ihrer Seite der Grenze abzubauen.
Gestern lärmte das Bücheler Geschwader bis kurz nach 21 Uhr. Heute Morgen belästigt uns das Nörvenicher Geschwader schon kurz nach 9 Uhr. Reden die nicht miteinander, oder ist ihnen egal, was sie uns zumuten?
Dieses Mal in Gundelsheim.
3 Stunden und 53 Minuten Kampfjetflüge zwischen 10:28:45 und 21:05:03 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 54.600 l JP-8, ca. 150.696 kg CO₂, ca. 437 kg NOₓ – entspricht ca. 910.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:30 Uhr]
Zur Bücheler Abendprovokation
Aus Ramsen: Völlig […] Leute, vermutlich aus Büchel, fliegen am Abend über Ramsen und Umgebung. Es gibt hier Kampfjet-Terror nach einem langen Arbeitstag, von 20:07 bis 20:50 Uhr. Das ist kriminell! Stellt das ab!
Die von der US Air Base Ramstein zugesagte Ruhezeit an Sonntagen von 06:00 bis 13:00 Uhr ist sowenig in der luftrechtlichen Genehmigung erwähnt wie die vielen Starts und Landungen für die Flugstundensammelrunden mit C130 Hercules. Daher wird es keinerlei Folgen für das US-Militär geben, wenn es sich heute wieder nicht daran hält.
Zum regen militärischen Flugverkehr am heutigen Morgen gehören nicht nur C17, sondern auch C130 Hercules gegen 10:40 und 10:56 Uhr, die mit abgeschaltetem Transponder nicht auf dem Zivilistenradar auftauchen.
Es steht schlecht um die EU und ihr Spielzeug Ukraine, in der immer mehr Steuermilliarden verschwinden. Ein Krieg gegen Russland könnte das Ende hinauszögern. Angriffe auch auf Zivilisten sollen die Russen so in Rage versetzen, dass sie Druck auf ihre Regierung ausüben, einen NATO-Staat anzugreifen – bisher ohne Erfolg. Damit die NATO offiziell zurückschießen kann, wäre eine weitere Aktion nötig, die man als russischen Angriff verkaufen könnte – aber keine abgelenkte ukrainische Rakete oder Baumarktdrohne, sondern etwas Spektakuläreres. Die Medien könnten dann in Meinungsartikeln Scharfmacher zu Wort kommen lassen, die fordern, diese Aggression entschlossen zu erwidern.
Die Scharfmacher selbst werden nicht an die Front gehen – so wenig wie die Kriegstreiber in der Politik und deren Kinder. Und das ist den meisten Menschen bewusst. Es wird so erfolgreich ausgehen wie die Versuche der Bundeswehr, an ausreichend junge Männer zu kommen. Den Menschen einzureden, dass man sie wegen der Bedrohungslage wieder mit menschenverachtenden Tiefflügen drangsalieren müsse, scheint auch nicht mehr so zu funktionieren wie im Kalten Krieg.
2 Stunden und 47 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:10:56 und 13:59:59 Uhr, 3 Luftbetankungen, ca. 42.000 l JP-8, ca. 115.920 kg CO₂, ca. 336 kg NOₓ – entspricht ca. 700.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 15:45 Uhr]
Die Belastung durch Kampfjets war in diesem September mengenmäßig wie in den beiden Vorjahren. Unauffällig war der September leider nicht. Die Bundeswehr verhält sich immer rücksichtsloser: Das Bücheler Geschwader missachtete die 21 Uhr-Grenze, und das Wunstorfer Transportgeschwader sorgte für eine Menge Aufregung und Empörung wegen seiner abendlichen Tiefflüge mit der A400, einer extrem lauten Transportmaschine.
4 Stunden und 23 Minuten Kampfjetflüge zwischen 10:09:06 und 20:37:59 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 86.100 l JP-8, ca. 237.636 kg CO₂, ca. 689 kg NOₓ – entspricht ca. 1.435.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 20:45 Uhr]
4 Stunden und 1 Minute Kampfjetflüge zwischen 09:21:50 und 15:26:12 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 83.700 l JP-8, ca. 231.012 kg CO₂, ca. 670 kg NOₓ – entspricht ca. 1.395.000 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 17:00 Uhr]
Zur Wunstorfer Abendprovokation mit der A400
Aus Zweibrücken: Bei allem Verständnis für die Übungsflüge in dieser riskanten Zeit, solch laute Stadtquerungen, dazu in Schleifen und unerwartet bzw. unangekündigt, verursachen einem abends Herzprobleme. Führen Sie diese bitte ab sofort in unbewohnten Gegenden durch! Sie können sich dann mal darunter aufs Feld stellen und ein EKG schreiben lassen, aber bitte ohne Gehörschutz und mit verbundenen Augen. Die Auswertung dazu hätte ich gern. Diese besonderen Belastungen in einer Gegend, die durch die US-Angriffe eh schon hoch und übermäßig betroffen ist, sind unerträglich und unzumutbar. Die freundlichen Grüße erspare ich mir heute.
Aus Ramsen: Hiermit beschwere ich mich über militärischen Fluglärm und Umweltverschmutzung in Ramsen und Umgebung. Wie gestern Abend donnert eine A400 aus Wunstorf in geringer Höhe über Ramsen. Warum fliegen alle […] zu uns?
5 Stunden und 14 Minuten Kampfjetflüge zwischen 09:15:42 und 21:22:01 Uhr, ca. 71.600 l JP-8, ca. 197.616 kg CO₂, ca. 573 kg NOₓ – entspricht ca. 1.193.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 21:45 Uhr]
Zur Bücheler Abendprovokation mit Kampfjets
Aus Ramsen: […] aus Büchel fliegen am späten Abend über Ramsen und Umgebung. Es gibt hier Dauerlärm seit 25 Minuten, ohne Unterbrechung. Jeden Tag werden wir mit militärischem Fluglärm terrorisiert, zu jeder möglichen Uhrzeit. Es ist besonders asozial, wenn am späten Abend noch eins draufgesetzt wird. Völlig dumm und unnötig! Stellt das ab!
Ja ist denn schon … Oktober?
Von Mai bis September gilt die 21 Uhr-Grenze für die Betriebszeit des Übungsluftraums TRA LAUTER. Hat die Kriegstreiberei der Politdarsteller in Berlin die Bücheler Piloten so aufgeputscht, dass sie nicht einmal die paar Tage bis zum Oktober warten können? Signalisieren sie mit den Rufzeichen REBEL1 und REBEL2, dass für sie nicht die Regeln zum andeutungsweisen Schutz der hier lebenden Menschen vor übermäßiger Diskriminierung gelten?
Auch Wunstorfer Piloten fallen mit einer ebenfalls sehr lauten A400 bei uns am Abend ein. Ähnlich wie die Politkaste macht sich die Bundeswehr zunehmend unmöglich – siehe auch den heutigen O-Ton.
Das Bücheler Geschwader dachte sich, dass wir nach vier Stunden Kampfjetlärm sicher noch einen Nachschlag am Abend aushalten. Oder es dachte sich überhaupt nichts, was wahrscheinlicher ist.
Aus der geplanten längeren Verlärmung der Nörvenicher am heutigen frühen Nachmittag ist nichts geworden. Eine Maschine bekam gleich nach der Ankunft technische Schwierigkeiten, sodass beide nicht nach Nörvenich zurückflogen, sondern in Büchel landeten.
Die US Air Base Spangdahlem liebt unsere Mittagsruhe so sehr, dass sie sie gewohnheitsmäßig verlärmt. Es muss nicht einmal eine Luftbetankungsübung sein. Auch ohne Tanker macht ihnen die zielgerichtete Verlärmung der Mittagszeit viel Freude. Sonst würden sie es nicht so oft tun.
Auch heute nervt wieder ein Pilot in einem Kunstflugdoppeldecker über der Region. Die Maschine mit dem französischen Kennzeichen F-HPSV ist abartig laut.
1 Stunde und 41 Minuten Kampfjetflüge zwischen 10:11:59 und 13:08:46 Uhr, ca. 16.100 l JP-8, ca. 44.436 kg CO₂, ca. 129 kg NOₓ – entspricht ca. 268.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 13:30 Uhr]
2 Stunden und 40 Minuten Kampfjetflüge zwischen 08:58:54 und 16:25:51 Uhr, 1 Luftbetankung, ca. 21.800 l JP-8, ca. 60.168 kg CO₂, ca. 174 kg NOₓ – entspricht ca. 363.333 gefahrenen Autokilometern
[Aktualisiert um 16:30 Uhr]
Das Wiederaufleben der Bücheler Tiefflüge sorgt für immer mehr Aufregung bei Mensch und Tier
Aus Wiebelskirchen: Heute um 15:11 Uhr und 15:22 Uhr habe ich mich telefonisch bei der Bundesluftwaffe für die Nachmittagsunterhaltung bedankt. Der erste Anruf galt nur einem schwarzen Dreieck, das durch die Baumkronen zu erkennen war: schwarz, tief, laut! Dass sich dieses Ungetüm hier noch weiter austoben sollte, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Nachmittagstour mit dem Hund ging weiter. Und als wir dann auf dem Feld waren sahen wir ihn: sehr tief, ultra laut, in Ost-West-Richtung. Zum Glück war der Hund an der Leine, mit angstvoll aufgerissenen Augen, zitterndem Körper. Der Tiefflieger gab jetzt alles: Runde um Runde. Der Anruf bei der FLIZ ergab, dass zwei Tornados an den Polygonen trainieren. Man habe zwar schon versucht, die Polygone auch anderswo einzusetzen, da man ja von der übermäßigen Belastung hier wisse, was aber von der Truppe „nicht angenommen“ wurde, Aber dieser Eintrag meiner Beschwerde zieht jetzt eine Untersuchung nach sich, ob alle Regeln und Gesetze eingehalten wurden. Wer’s glaubt, wird selig. Und weiter geht die Geldverbrennung!
Anm. d. Red.: Man weiß bei der Bundeswehr sehr gut, dass die Kampfjetpiloten es hier übertreiben, lässt sie aber einfach weitermachen, weil sie Maßnahmen zur gerechteren Verteilung des Lärms „nicht annehmen“.
Der Focus berichtet. Wenn die Bücheler Piloten diese abartig lauten Terrorgeräte bekommen, können wir nur hoffen, dass die Maschinen sie oft wie möglich flugunfähig sind – und dass die Piloten das merken, bevor sie über uns und unseren Trinkwasserreservoirs herumfliegen.
Während man einen strahlgetriebenen K35R-Tanker in 8000 m Höhe kaum am Boden hört, so zeigt der A400-Tanker der Bundeswehr, der heute das Tankoval VIRGIN abfliegt, was europäische Ingenieurskunst vermag. Für den durchdringenden Ton des Propellerflugzeugs sind teure Schallschutzfenster kein Gegner. Die A400 ist eine wirkungsvolle Waffe gegen Ruhe und Lebensqualität schon in Friedenszeiten.
Dieses Mal eine Hawk T2 in Wales.
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