Anzahl anzuzeigender O-Töne: [25] [50] [100] [alle]
Wie lange noch können deutsche Soldaten und Politiker bei der US Air Base Ramstein auf Durchzug schalten?
Aus Welchweiler: Zu den 437 Transport-Hubschrauberüberflügen kommen noch 283 Jetüberflüge, die wir an einem Tag und einer Nacht haben ertragen müssen. Das entspricht einem Flugaufkommen, wie es bei mittleren Verkehrsflughäfen zu verzeichen ist. Vorliegend gehen Lärm und Schadstoffeinträge aber von einer Einrichtung aus, für die nur eine Teilgenehmigung der Erweiterung vorliegt. Zudem dienen die Flugbewegungen einem völkerrechtswidrigen Ankriegskrieg. Darauf haben neben anderen Völkerrechtsexperten auch die Fachleute des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages im Auftrag der Partei die Linke hingewiesen. Das bedeutet aber, dass mit der Gestattung dieser Flüge sowie der Ermöglichung der ebenfalls volkerrechtswidrigen Drohnentötungen über die Airbase Ramstein uns Deutsche zu Mittätern und Beteiligten an einem illegalen Angriffskrieg machen. Beunruhigt Sie das nicht? Sind Sie alle als in den USA ausgebildete Offiziere so gehirngewaschen, dass Sie dies nicht mehr sehen? Als Jurist sage ich Ihnen, dass Sie sich strafbar machen. Denn Sie persönlich gestatten die Flüge. Das ist Ihre höchst persönliche Verantwortung. Der BGH für Strafsachen hat in ständiger Rechtsprechung geurteilt, dass jeder, der kraft Amtes verpflichtet ist, Verbrechen zu verhindern, sich als Mittäter durch Unterlassen strafbar macht, wenn er dieser Verpflichtung nicht nachkommt. Auch sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass gegen Sie erstattete Strafanzeigen immer von den Staatsanwaltschaften eingestellt werden. Wenn der politische Druck weiter so steigt, wie sich das zur Zeit abzeichnet, werden die Justizminister Sie nicht mehr schützen können. Dann ist sich jeder selbst der Nächste.
Aus Heusweiler: Wir tolerieren den Kampfjet-Tourismus aus Belgien nicht länger. Als wären wir nicht die ganze Woche genug belastet, wird uns auch freitags nach 12 Uhr ihr Terror zugemutet!
Beschwerde eines Lesers an Bundeswehr und Landesregierung
Aus Kaiserslautern:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wut, Verzweiflung, aber auch Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit treibt mich zu
einem „Aufschrei“ – in Form dieses Schreibens.
Seit mehr als einem Monat und weit vor Beginn des Iran-Krieges geht es in
Ramstein zu wie in einem Bienenstock.
Wir wohnen seit mehr als 25 Jahren im Zentrum Kaiserslauterns. In den
letzten Wochen kommen Tag und Nacht die schweren amerikanischen
Transportmaschinen vom Pfälzerwald her und dröhnen direkt über das
Zentrum unserer Stadt. Ein unerhörter Motorenlärm, der gerade über
dem Zentrum abbremsenden Maschinen schreckt uns auf. Aber nicht nur ein
bis zweimal pro Tag, sondern in dieser Woche (Karwoche!) weit über 50 (!)
Mal Tag und Nacht. Nachtflugverbot oder Rücksicht auf Sonn- und
Feiertage – Fehlanzeige!
Seit Karfreitag und über die Osterfeiertage haben wir über 60
Maschinen registriert (sogar in der Osternacht). An Schlaf ist dabei
nicht zu denken und an Ruhe am Tag oder in der Nacht ebenso wenig. Ist dann
mal ein schöner Tag mit viel Sonne, steigen zusätzlich die Düsenbomber
zu Übungsflügen über unserer Stadt und der Umgebung auf – mit nicht viel
weniger Lärm! Nicht erwähnt bleibt, wie oft und wie viel überflüssiger
Treibstoff vor der Landung über der Pfalz abgelassen wird.
All das ist unerträglich und nicht mehr hinnehmbar. Die Regierungen
schweigen und lassen zu, dass von unserem Territorium die tödliche
Fracht umgeschlagen wird. Damit sind wir sehr wohl – trotz anderer
Beteuerungen und Erklärungen – Kriegsteilnehmer und könnten jederzeit
selbst zum Ziel fremder Kriegsmächte werden.
All das verursacht mir und meiner Frau nicht nur krankmachende, starke
gesundheitliche Beschwerden, sondern auch große Sorgen um die Sicherheit in
unserer Stadt (wo bleibt der Wohlfühlfaktor?)
Wir sehen die Lebensqualität in großer Gefahr und befassen uns ernsthaft
mit dem Verlassen der Stadt.
Daher meine dringende Anfrage: setzt sich die Bundes-Landesregierung und
die Stadt Kaiserslautern für die Sicherheit und die Gesundheit ihrer Bürger
ein? Wir sind sicher, dass es noch viele leidende und empörte Bewohner im
Bereich Kaiserslautern/Ramstein gibt, die eine Antwort erwarten.
Wir bitten daher um Stellungnahme zu den genannten Problemen und sorgen uns
um die nahe Zukunft des noch nicht beendeten Krieges.
Aus Heusweiler: Seit heute Morgen werden wir hier von allen Nationen terrorisiert! Und unsere Politiker stecken wie Vogel Strauß den Kopf in den Sand 😡 Wir dürfen hier keine Ruhe genießen. Ferien gibt es nur in anderen Bundesländern.
Aus Pirmasens: Wieder ein Überschallknall in Pirmasens zu hören und zu spüren. Ach und heute morgen um 10:30 Uhr ca. ein Überflug einer C130 in 100 m Höhe ca. über die Stadtmitte von Pirmasens.
Aus Haßloch: Eben Überschallknall in Haßloch. Zum Glück hat mein Enkelkind noch nicht auf dem Pferd gesessen. Die Pferde sind nämlich eben erschrocken.
Das Bücheler Geschwader verbreitet mit Tiefflügen Angst und Schrecken
Aus Haßloch: Vor etwa einer halben Stunde sind 2 Düsenjets extrem niedrig über 67454 Haßloch geflogen. Es war angsteinflößend und zu Zeiten des Krieges, dachte ich für den Moment irgendwas passiert hier jetzt. Es war sehr laut und tief, man konnte die beiden sehr gut sehen. Außerdem empfinde ich diese Tiefe eine Gefährdung für Segler oder Kleinflugzeuge. Pferde hätten mit Sicherheit auch gescheut, da würde sich jedes noch so sichere Tier erschrecken.
Aus Haßloch: Eben ist hier einer über mein Dach gerast, dass ich dachte, ich kriege einen Ohnmachtsanfall. Es hat sich angefühlt, als ob man ihn beim Hochspringen berühren könnte. Gerade jetzt – wo man Angst hat und nicht sicher ist, was das zu bedeuten hat – hat man Angst dass der Krieg jetzt hier angekommen ist. Kleine Kinder fangen an zu schreien und der Hund in der Nachbarschaft heult wie ein Wolf.
Aus Pirmasens: Was sollte der Überschallknall am 20.02.26 Region Pirmasens? Wer hat das angeordnet? Übt in Berlin und Mainz ... und führt den anständigen Bürgern, die Euch bezahlen, keinen Schaden zu. Kein Wunder, dass es so schlecht um das Ansehen der Truppe bestellt ist im Volk.
Aus Reichenbach-Steegen: Gestern war eine B52 hier, und seit einer Woche ist der Übungsflug- und Tankerlärm so schlimm, dass heute Mittag von 11:30 – 15:30 Uhr unser Haus „gesummt“ hat. Ich hab in Ramstein angerufen „Ja das wurde uns schon mitgeteilt, wir vernehmen das auch – wir prüfen mal, ob die Lautsprecher verstellt wurden“. Seit einem halben Jahr wieder die 17:00 Uhr-Parole an Nationalhymne so laut, dass ich fast strammstehen mag. Habe hier mit dem Landrat vor drei Jahren gesprochen, es wurde halbwegs abgestellt. Wenn ich das in Reichenbach hör – ich hab ne PA, die liefert 120 dB Peak, das hört keiner in Ramstein. Es nervt! Der Flugplatzlärm hat sich durch das Anlegen von Lärmschutz und den Ausbau des Hospitals als auch Flugfelds so entwickelt, dass er vom Hospital ausgehend an Mackenbach vorbei über Schwedelbach nach Reichenbach dringt. Gern darf mal jemand bei uns vorbeikommen, aber ich denke ihr wisst, wovon ich spreche. Bei aller Liebe und militärischem Denken, es reicht!
Aus Losheim: Wieso müssen wir ständig für die Kriegsspiele der USA leiden? Hier ist die Lärmhölle!
Aus Schmelz: Die Geräuschkulisse ist mittlerweile unerträglich geworden und schlägt massiv auf die Psyche. Lärmbelästigung kann gesundheitliche Probleme auslösen und diese Übungsflüge, wie Sie es gerne von Gesetzes wegen rechtfertigen, tun genau das für Millionen von Menschen in Deutschland. Durch die massive Anzahl und Dauer der Flüge schleicht sich eine Angst vor Abstürzen, herunterfallenden Teilen, Ablassen von Kerosin und erhöhter Unfallgefahr im Straßenverkehr in der Bevölkerung ein. Dieses Problem wird meines Erachtens zunehmen und kann ab einem kritischen Punkt nicht mehr wegdiskutiert werden. Vor allem unsere berichterstattende Medien sollten sich hier für die Menschen stark machen. Als einfacher Bürger sind mir militärische Abkommen vollkommen egal. Der Alltag der meisten Menschen ist durch diesen Fluglärm mehr als eingeschränkt. Das viel genutzte Argument der Übung für den Ernstfall nimmt den Verantwortlichen keiner mehr aus der Bevölkerung ernst. Wenn Sie Frieden möchten, hören Sie auf, Krieg zu spielen und beenden diese veralteten Abkommen. Mit Nachdruck bitte ich Sie, diese Lärmbelästigung und Umweltverschmutzung meiner Heimat sofort einzustellen.
Aus Heusweiler: Es wird schon fast zum Sport, jeden Tag ab 12 Uhr über uns zu lärmen. Irgendwelche Absprachen scheinen nicht mehr zu gelten. Auf die Bevölkerung wird keine Rücksicht mehr genommen, zumindest in der TRA Lauter. Alle anderen dürfen Rücksicht und Ruhe genießen
Anm. d. Red.: Es ist uns nicht bekannt, dass irgendein Politiker bei seinen allerbesten US-Militärfreunden angeregt hat, sich an örtliche Gepflogenheiten zu halten. Es handelt sich um dasselbe Problem mit ausländischem Militär wie vor Einführung der 12 Uhr-Grenze an Freitagen. Damit bei uns dann Ruhe herrscht, wenn sie auch in anderen Übungslufträumen herrscht, muss die Betriebszeit der TRA LAUTER angepasst werden.
Aus Illingen: Was hier gerade über Illingen abgeht, ist nicht mehr zu Aushalten. Den ganzen Morgen schon sehr lautes Dauerdröhnen. Mit kurzen Unterbrechungen werden wir nun schon über Stunden durch ein Gedröhne der übelsten Art terrorisiert. Es ist nur noch ekelhaft, was diese Truppe mit uns treibt.
Aus Heusweiler: Es ist Wahnsinn, was hier abgeht, Lärm-Terror ohne Ende. Es ist unglaublich, wie die Bevölkerung terrorisiert wird. Wir haben so schlimme Luftverschmutzung, unsere Region ist komplett im roten Bereich.
Aus Mackenbach: Wiederholt beschwere ich mich über die durchgeführten Übungsflüge in niedriger Höhe, direkt über Mackenbach, ausgehend von der Airbase Ramstein und den damit in Zusammenhang stehenden enormen Bodenlärm.
Aus Eckersweiler: Unerträglich, dieser Lärm.
Aus Heusweiler: Und weiter geht’s. Abartiger Lärm über Heusweiler. Die sind wie von der Kette gelassen. Es ist fast nicht mehr auszuhalten. Mein Mann war kurz mit unserem Hund im Garten. Wahnsinn, was da abgeht.
Aus Losheim: Stoppen Sie endlich diesen täglichen US/Nato-Kampfjetlärm-Terror! Wieder extreme US-Kampfjetüberflüge in der Mittagspause! Dauerdröhnen! Ganze Rotten von Kampfjets über Losheim!
Aus Heusweiler: Kaum haben wir etwas sonniges Wetter und könnten dieses im Garten genießen, sind die Lärmterroristen in Heusweiler unterwegs. Natürlich wird auch die Mittagsruhe nicht eingehalten, wie schon länger. Es ist eine Unverschämtheit wie unsere Gesundheit und unser Leben zerstört werden, und das alles mit dem Einverständnis unserer Politiker.
Aus Kaiserslautern: Es gibt keine Worte, was dieser […] hier vollführt hat. Das war eine neue Dimension! Das war vorhin so schlimm, dass ein Hund in der Nachbarschaft durchgedreht ist!
Aus Kaiserslautern: Zerstörung von Lebensqualität und Gesundheit wehrloser Menschen gehört offensichtlich zur DNA dieser gerade über Kaiserslautern asozialst agierenden Militärs, deren unsere ganze Verachtung gehört! Widerlich, ekelhaft, zerstörerisch, das Werk von Perversen! Politiker, die solche Zerstörung von Gesundheit und Lebensqualität in Auftrag geben, gehören […] und […]!
Aus Ramsen: Kampfjets aus Nörvenich verlärmen und verdrecken unseren Lebensraum. In Ramsen Dauerdröhnen ohne Unterbrechung. Stellt diesen widerlichen, asozialen Kriegslärm ab!
Aus Heusweiler: Die benehmen sich wie tollwütige […], ohne Rücksicht auf die Bevölkerung. Lärm-Terror über Heusweiler.
Aus Losheim: Wieder extreme US-Kampfjetüberflüge in der Mittagspause! Dauerdröhnen! Ganze Rotten von Kampfjets über Losheim. Die US-Angriffswelle schön laut mit Nachbrenner läuft jetzt. Hat gestern der US-/Bundeswehr-Terror nicht gereicht?
Aus Riegelsberg: Derzeit ist es leider wieder völlig irre. 09:27 bis 20:24 Uhr Lärm von Kampfjets. Heute heiter weiter so, übrigens aktuell auch während der Mittagsruhe.
Aus Kaiserslautern: Hören Sie endlich mit diesem abartigen und widerwärtigen Kampfjetgetöse auf! Jeden Tag Terror! Krank! Ein absolut krankes Verhalten! Fürchterlich!
Aus St. Wendel:
In den letzten Wochen hat die Lärmbelastung deutlich
zugenommen. Die Maschinen fliegen über Wohngebiete, was zu
erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität führt. Am
Abend, wenn normalerweise Ruhe einkehren sollte, ist eine
konzentrierte Arbeit oder Erholung kaum noch möglich. Ich möchte
Sie daher eindringlich bitten, diese Situation zu prüfen und
geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Lärmbelastung zu
reduzieren.
Leider kommt von der Landesregierung bislang keinerlei Antwort
oder Reaktion auf entsprechende Beschwerden. Dies verstärkt bei
vielen Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl, mit den Sorgen
alleingelassen zu werden. Zudem stellt sich die Frage, wie in
einem Land wie dem Saarland der Tourismus weiter ausgebaut
werden soll, wenn täglich ein derart extremer Fluglärm herrscht.
Aus Föhren:
Neues Jahr, neues Glück gilt leider nicht für die Anwohner von 54343
Föhren. Die militärischen Flieger donnern bereits
mit einem ohrenbetäubenden Lärm ununterbrochen über den Ort
hinweg. Ohne Rücksicht, ohne Einsicht, kein Respekt.
Seit Jahren leiden die Menschen hier, und ändern wird sich mal wieder
nichts.
Fein säuberlich verstauben die Beschwerden in irgendwelchen Akten oder
auf ihrergendeiner Cloud, ohne dass sich irgendein Mensch ernsthaft
Gedanken macht, wie es den Menschen jenseits, auf der anderen Seite der
Militärzone ergeht, nachdem ihre Flieger sich von dort aus in die Lüfte
erhoben haben.
Aus Heusweiler: Um 15.10 Uhr Kampfflugzeuge über Heusweiler, jetzt wird sogar Freitag Nachmittag bei uns gelärmt. Die haben mittlerweile gar keine Hemmungen mehr.
Aus Heusweiler: 16.30 Uhr und es wird immer noch geflogen über Heusweiler. Das ist an Menschenverachtung nicht zu überbieten. Das Jahr fängt schon gut an.
Aus Losheim: Stoppen Sie endlich diesen täglichen US/Nato-Kampfjetlärm-Terror! Heute wieder seit 15:15 Uhr extreme US-Kampfjetüberflüge! Dauerdröhnen! Ganze Rotten von US-Kampfjets über Losheim! Sind die US-Gäste für heute Nachmittag angemeldet? Das neue Jahr beginnt, wie das alte Jahr endete. Sie sind wieder da. Wer hat das Saarland mit seinen Menschen an das Militär verkauft? Ruhe haben wir nur noch am Wochenende oder am Feiertag. Ihre Planung ist menschenverachtend. Wieviele Stunden kreisen die Kampfjets heute noch über Losheim? Wann hat diese Sinnlosigkeit endlich ein Ende?
Aus Haßloch: Nachdem es die letzten Tage relativ ruhig war, ist heute die Hölle losgebrochen. Mittags wollte ich mit meinen Enkeln Schlitten fahren. Dabei wurden wir aus der Luft angegriffen, vollgedröhnt und bedroht. Später, zwischen 19 und 20.30 Uhr hörte man zusätzlich im Dunkeln das Herculesrudel mindestens 2 Mal im Kreisflug niedrig übers Dach dröhnen. Eben um 22 Uhr hats immer noch gedröhnt, vielleicht Landeanflug nach Ramstein. Die Landeanflüge hört man ja sowieso nachts, meistens um 12 und dann wieder zwischen 3.30 und 5.30 Uhr. Was aber nicht heißt, dass in der restlichen Zeit nichts zu hören ist. Wie soll man sowas nur auf Dauer aushalten – nach diesem Tag ahne ich, was dieses Jahr hier wieder los ist und spüre Verzweiflung und Panik.
Aus Illingen: Es ist einfach unfassbar, was sich diese fiese Amitruppe aus Spangdahlem hier erlaubt. Statt uns eine ruhige und friedvolle Zeit zu gönnen, dröhnen diese Wichtigtuer selbst in der Weihnachtswoche bei uns herum. Mit Genehmigung unserer verantwortlichen Politiker an Saar und Rhein darf diese ekelhafte Amitruppe eine friedliche Bevölkerung mit übelstem Kriegslärm weiter terrorisieren, sogar zwei Tage vor Heiligabend Alle Bundesbürger dürfen eine friedvolle und ruhige Zeit genießen, nur nicht die Bürger, die in dieser Lärmkloake TRA Lauter wohnen. Es ist so abscheulich und skandalös, dass man es nicht beschreiben kann.
Anm. d. Red.: Bei dem erwähnten Tiefflug-Rambo handelte sich um einen Eurofighter mit einem Piloten des Nörvenicher Geschwaders, der heute Morgen kein Ende kannte.
Aus St. Wendel: Schon wieder täglich extremer Fluglärm durch Kampfjets. Wann werden wir hier endlich mal entlastet? Leider kommt keinerlei Rückmeldung von der Landesregierung, was mich aber nicht sehr überrascht.
Aus Heusweiler: Gerade Kampfflugzeug im Tiefflug über unser Haus um 15:16 Uhr. Das ist eine tolle Adventszeit. Die Besatzer werden immer unverschämter, Mittagspause wird ignoriert. Und jetzt auch noch Tiefflüge.
Aus Föhren: Von stiller und besinnlicher Adventszeit kann hierzulande keine Rede sein, wenn über einem ununterbrochen laut donnernd die Kampfjets dröhnen. Nicht mal im Meulenwald kann man „dank“ der stählernen Adler die Ruhe genießen. Schade, dass weder Flora noch Fauna eine Lobby in unserer Welt haben.
Aus Merchweiler: Es ist nicht mehr zum Aushalten! Ihr terrorisiert uns bis in die späten Abendstunden mit diesen unglaublich lauten Attacken. Warum tragt ihr alles auf dem Rücken der Bevölkerung von Saarland und Rheinland-Pfalz aus? Ich protestiere ausdrücklich gegen diese unglaublich laute Dauerbeschallung und die damit einhergehende Umweltverschmutzung!
Aus Riegelsberg: Ich sende die Beschwerde nur deshalb verspätet ab, weil ich während dieser Zeit meinen Vater in seiner letzten Zeit begleitet und gepflegt habe. Inzwischen ist er verstorben, sodass ich mich erst jetzt der Aufarbeitung von Liegengebliebenem widmen kann. Traurig ist und bleibt für immer, dass wir hier nicht einmal sterben dürfen ohne Lärm der Kriegsmaschinerie. Niemand, wirklich niemand in der Bevölkerung aller Staaten dieser Erde will Krieg. Mögen die Übungen für etwas, was die Menschen nicht wünschen, aufhören. Mögen sie sich wenigstens im ganzen Land gleichmäßig verteilen, damit alle Bürger eines Staates wissen und spüren können, was ihre Regierung mit ihren Bürgern tut. Möge Frieden auch in unseren Alltag einkehren dürfen. Mögen Menschen, die sterbend sind, in Ruhe und im Kreise ihrer Liebsten diese letzte Zeit verleben dürfen – unbehelligt vom Üben für einen Krieg, den weltweit kaum jemand haben möchte, vom Klang der Bedrohung und Angst. Mögen Trauernde an ihrem Wohnort und in ihrem Hause Ruhe finden können, Zeit haben für Trauer, Zeit für Tränen, Zeit für eine neue Lebensordnung, Zeit für Hoffnung. Ohne sinnlosen, menschenfeindlichen Lärm.
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